Bin ich eigentlich noch lustig?

Wolken

Anfang 30 fühlt man sich einfach fantastisch, jung, verrückt, unabhängig, ohne Verpflichtungen und voll unbegrenzter Möglichkeiten. Das kennt ihr bestimmt. Eine super Zeit.

5 Jahre und 2 Kinder später sieht alles etwas anders aus, denn irgendwie bin ich jetzt eine andere. Das ist gut so! Ich will auf keinen Fall mehr 30 sein und meine Kinder gebe ich nie weder her. Aber bin ich eigentlich noch lustig? Ich will ja wirklich vieles sein: modern, berufstätig, liebevoll aber mit einer natürlichen Autorität, beschützend aber auch Freiraum geben und und und. Dies Liste nimmt kein Ende. Gleichzeitig versuche ich die Frühförderung für meine Kinder klar zu machen: musikalische Früherziehung: check, Englisch: check, Skikurs und Schwimmkurs: check. Kinderturnen: Mist. Persönliche Karriere vorantreiben: auch klar.

Und während ich mich so abstrampel und mir dabei selbst zusehe denke ich mir, die ist doch wirklich etwas krampfig, gestresst. Dabei will ich doch meinen Kindern vor allem eines beibringen: Lebensfreude, Spass haben, die Dinge locker sehen, auch mal loslassen, entspannen können auch wenn die Anforderungen steigen, über sich selbst lachen, mit Niederlagen und Fehlschlägen zurecht kommen, nicht alles zu ernst nehmen. Die Leichtigkeit des Seins halt.

Und somit habe ich jetzt meinen Entschluss gefasst. Während ich die letzten Jahre damit verbracht habe erwachsen zu werden, will ich die nächsten Jahre damit verbringen das Kind in mir wieder zu beleben. Ich mache mich auf die Suche nach der Leichtigkeit des Seins. Wie seht ihr das? Seid ihr dabei?

Viele Grüße,

Martina

PS: Auf miniWo werde ich regelmäßig von meinen Erlebnissen berichten.

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