Historische Mühle von Sanssouci

Maulbeerallee 5
14469 Potsdam
Tel: 0331/5506851

Fax: 0331/5506853

Informationen

Historische Mühle von Sanssouci

Gleich via a vis des Schlosses Sanssouci steht eine Holländerwindmühle, in der mit Windkraft auch heute noch Getreide gemahlen wird.

Seit 1738 gibt es auf der Anhöhe eine Windmühle. Zunächst war es eine Bockwindmühle, die 1787-91 mit Unterstützung Friedrich Wilhelm II. durch eine größere Galerieholländermühle ersetzt wurde. Zu ihr kamen Mahlgäste aus dem benachbarten Bornstedt. Ob auch für das Brot der königlichen Tafel gemahlen wurde, ist nicht bekannt, wohl aber der Ausspruch Friedrich II. „Die Mühle sey dem Schloss eine Zierde.“

Bekannt über alle Grenzen hinaus wurde sie durch eine Legende, wonach Friedrich II. das Geklapper der Mühle störte und er den Müller aufforderte, die Mühle andern Orts neu zu bauen. Der Müller Grävenitz drohte jedoch mit einer Klage vor dem Kammergericht in Berlin und Friedrich fügte sich.

Bis 1858 drehten sich die Flügel und bereits 1861 wurde die Holländerwindmühle zum Denkmal erklärt.

In den letzten Kriegstagen 1945 brannte die Mühle aus. Der Wiederaufbau war 1993 vollendet und seit 2003 wird wieder Getreide zu Schrot und Mehl verarbeitet.

Neben der Mühlentechnik auf den oberen Böden befinden sich im Mühlenturm Ausstellungen zur Geschichte der Historischen Mühle und anderen mühlenkundlichen Themen. Die Galerie bietet einen Ausblick in den Park von Sanssouci, der Laden viele Produkte rings um die Mühle.

Zur Historischen Mühle gehört auch die Geschäftsstelle der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. mit einer Fachbibliothek und einem Archivbereich.

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